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Event

Rassismuskritik und Diversity im Sportalltag

Vielfalt erkennen, Ausgrenzung verstehen und Zugehörigkeit bewusst gestalten

08.05.2026
10:00 Uhr
60528 Frankfurt am Main

Veranstalter: Dirk Nowitzki Stiftung
Veranstaltungsort: 
 DFB-Campus Kennedyallee
Uhrzeit: 
10.00 - 17.00 Uhr (8 Lerneinheiten)

 

Sport bringt Menschen zusammen, gleichzeitig spiegeln sich hier gesellschaftliche Ungleichhheiten und Machtverhältnisse wider. Diskriminierung zeigt sich nicht nur in einzelnen Konflikten oder Aussagen auf dem Platz, sondern steckt oft in Strukturen: in Sprache, Erwartungen, Bewertungsmaßstäben, Ausschlüssen, Zugängen, Rollenbildern und Routinen des Sportalltags.

In diesem Workshop schauen wir gemeinsam auf solche Situationen – nicht nur auf einzelne Vorfälle, sondern auch auf die Strukturen dahinter. 

Zum Beispiel:

  • diskriminierende Sprüche auf dem Platz oder in der Kabine
  • unterschiedliche Maßstäbe und Erwartungen an Spieler:innen
  • geschlechterbezogene Zuschreibungen und Rollenbilder
  • rassistische Aussagen im Team, von Eltern oder im Umfeld
  • Unsicherheit im Umgang mit Diskriminierung: "Eigentlich müsste ich reagieren – aber wie?”

 

Du bist eingeladen, eigene Offenheit und Reflexionsbereitschaft mitzubringen. Gleichzeitig geht es darum, genauer hinzuschauen: Welche Erfahrungen und Bilder wirken in mir? Welche „Normalitäten“ habe ich vielleicht nie hinterfragt? Und wie beeinflusst das meine Wahrnehmung und mein Handeln als Trainer:in?


Darum geht es in diesem Workshop

  • Diskriminierung im Alltag auch dann zu erkennen, wenn sie nicht offen benannt wird
  • strukturelle Zusammenhänge besser zu verstehen
  • eine klare Haltung zu entwickeln
  • sicherer zu reagieren, wenn Grenzen überschritten werden
  • ein Teamklima zu schaffen, in dem sich alle gesehen und respektiert fühlen

 

So bist Du gut vorbereitet, im Trainingsalltag klar zu reagieren, Grenzen zu setzen und ein umfeld zu gestalten, in dem Zugehörigkeit, Respekt und Teilhabe gelebte Praxis werden.


Über die Referentin

Rachel Etse ist Ethnologin und rassismuskritische Trainerin. Sie arbeitet in der Bildungs- und Beratungsarbeit zu Rassismuskritik, Diskriminierung und postkolonialen Perspektiven und begleitet Organisationen, Sportvereine – insbesondere im Fußball – sowie Bildungskontexte in Reflexions- und Lernprozessen. Ihr Fokus liegt auf einer praxisnahen, dialogischen Auseinandersetzung, die direkt im Sportalltag anwendbar ist.

 

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